Nikosia

Die Hauptstadt Zyperns, Nikosia, ist die letzte geteilte Hauptstadt Europas, und zwar Hauptstadt für beide Teile der Insel. Als Tourist sollte man auf die blauen Linien auf den Straßen der Altstadt achten die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten verbinden. Die Bevölkerungszahl beträgt etwa 100.000, viele davon arbeiten in den Amtsgebäuden der Hauptstadt.

Die 3 wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nikosia sind:

Die Sophienkathedrale

Die im 13. Jahrhundert errichtete Sophienkathedrale ist das größte gotische Bauwerk Nordzyperns. Über dem Haupteingang sieht man noch heute das Symbol einer Krone, die die Kirche als Krönungskirche sowohl für die Lusignans als auch später für die Venezianer ausweißt. Über dem Eingang sieht man auch die Figuren des Königs, der Königin und des Erzbischofs. Einiges vom Figurenschmuck wurde von den Osmanen nach der Einnahme der Insel entfernt und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht, seit dem späten 16. Jahrhundert wird die Kathedrale als Moschee verwendet.

Big Inn

Büyük Han, die Große Karawanserei, stellt im Zentrum der Altstadt gelegen die wichtigste Sehenswürdigkeit dar. Die Karawanserei wurde im späten 16. Jahrhundert von den Osmanen gebaut um Händlern und ihren Karawanen als Unterkunft zu dienen. In der Britischen Zeit war die Karawanserei ein Gefängnis und 1995 begann die Türkischzypriotische Regierung sie zu renovieren. Heute werden die 68 Räume als Shops und Cafés verwendet.

Das Viertel Arabahmet und das Derwisch Pascha Haus

Arabahmet liegt im westlichen Teil der Altstadt, wo man die "Greenline" sehen kann die die Stadt teilt. Das Viertel wurde von den wohlhabenderen Osmanen ausgebaut und vor einigen Jahren teilweise renoviert.

Das Derwisch Pascha Haus ist das interessanteste Gebäude im Viertel. Derwisch Pascha war der letzte Richter in Zypern während der osmanischen Zeit und der Herausgeber der ersten Zeitung im Land. Da es keine Druckmaschinen gab, war diese Wochenzeitung handgeschrieben und wurde von Leser zu Leser weitergereicht. Heutzutage dient das Anwesen als Ethnographisches Museum, wo viele Kunstgegenstände des Alltags ausgestellt sind.


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