Famagusta

Famagusta ist aus unterschiedlichen Gründen bekannt: einerseits wegen der wunderschönen Altstadt und ihren Kirchen, andererseits wegen der "Geisterstadt" Varoscha.

Die 3 wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Famagusta sind:

Die Ausgrabungen von Salamis

Salamis liegt etwa 8km nördlich von Famagusta und wurde vermutlich im 11. Jahrhundert vor Christus als damals größtes Königreich auf Zypern errichtet. Bis jetzt sind nur 30% der Stadt entdeckt, 20% liegen heute im Meer im Bereich des alten Hafens und der Rest wartet noch darauf, ausgegraben zu werden. Vom Theater nimmt man an, dass es 15.000 Personen Platz gegeben hat, heute fasst es etwa 5.500 Personen. Der Boden des Gymnasiums ist mit Mosaiken bedeckt, hier trainierten früher die Athleten. Weiters sieht man in Salamis noch die Thermenanlage, die Latrinen und den Fischmarkt, Marmorstatuen und Säulen.

Das Kloster des St. Barnabas

Das Koster des St. Barnabas liegt ebenfalls etwa 8km nördlich der Altstadt von Famagusta. St. Barnabas war in Salamis geboren, ging später ins Heilige Land, wo er einer der Jünger Jesu wurde. Gemeinsam mit Paulus und Markus erreichte er 45 nach Christus Paphos, wo sie den Stadthalter bekehrten, der zum ersten christlichen Herrscher der Insel wurde. Nach seinem Tod wurde er unter einem Johannesbrotbaum begraben, wo sein Körper 432 Jahre später von einem Bischof gefunden und nach Konstantinopel zu Kaiser Zeno gebracht wurde, wodurch die Zyprische Kirche unabhängig wurde. Heute steht an der Stelle ein Kloster, das jetzt als Museum dient.

Die Nikolauskathedrale

Die Nikolauskathedrale, ein wunderschönes Beispiel gotischer Architektur, befindet sich in der Mitte der Altstadt von Famagusta. In dieser Kirche wurden die Fränkischen Herrscher Zyperns zum König von Jerusalem gekrönt. Die Osmanen machten die Kathedrale Ende des 16. Jahrhunderts zur Moschee, und als Moschee dient sie noch heute.


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